Eröffnung »Lange Nacht der Museen«


Funktion: Ablauf-Regie
Inszenierung: Anett Simmen
Ort: Berlin
Jahr: 2022


Die Lange Nacht der Museen hatte 700 Veranstaltungen in 70 Museen im Angebot. Der Charme dieser Veranstaltung besteht nicht nur darin, in einer Nacht auch mal die kleinsten und schrulligsten Häuser einer Stadt anzusehen – oder einfach Orte, die nicht auf der Rennstrecke liegen. Der Witz ist auch der, dass Städte mit solchen Veranstaltungen Publikum locken, das es sonst vielleicht eher selten ins Museum schafft. Viel wichtiger aber noch als die Museen selbst sind die Erlebnisse dazwischen, das Plaudern in den langen Schlangen, die staunenden Kinderaugen.



Da Anett Simmen noch zwei andere Spielorte in der Stadt an diesem Abend betreut, übernehme ich auf Zuruf die Eröffnung an der Alten Nationalgalerie. Es geht Anett Simmen vor allem darum Leute zusammen zu sammeln und so zieht eine lange weiße Prozession aus Trommlern, Tänzern und Akrobaten über die Flächen vor dem Museum und sammelt die neugierigen Gäste ein ihr zur großen Freitreppe zu folgen. Dort lösen sich einzelne Künstler*innen oder Gruppen aus dem Ensemble und gestalten kleine Parts, die sich dramaturgisch in ein Ganzes fügen.
Die Prozession wiederholt sich mehrmals über den Abend und wir gestalten sie jedes Mal ein bisschen anders. Am Ende tanzen Gäste, Akrobaten, Tänzer und Publikum zusammen, was einen wunderbaren und ungeplanten Abschluss des Abends ergibt.

Cast:
Akrobaten Etage, Cabuwazi, Tänzer*innen VoLa,
Emanuel Hauptman, Alfred Mertens (Drums)



 

 

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