Funktion: Projektleitung
Theater der Altmark und Schüler*innen des Hildebrand-Gymnasiums, Winckelmann-Gymnasiums, der BBS II
Idee und Koordination: Cordula Jung, Robert Grzywotz (TdA)
Ausstattungsleitung und Kursleitung: Kerstin Junge
Choreographie: Janine Haufe
Ausstattung: Kerstin Junge
Film: Holger Metzner
OK Stendal: Andreas Bredow
Theaterpädagogik: Johanna Becker
Schauspiel: Claudia Tost
Ort: Stendal
Jahr: 2017
„Um Menschen zu erreichen, muss man ihre Träume kennen. Wir, die Erwachsenen, tun gut daran, unsere Kinder und Jugendlichen träumen zu lassen. Denn wie Khalil Gibran, der große Dichter zwischen Orient und Okzident, bereits vor einem Jahrhundert schrieb: ’Eure Kinder sind nicht eure Kinder. / Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. / Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, / Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. / Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nie eure Gedanken, / Denn sie haben ihre eigenen Gedanken. / Das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.‘
Wir vom Theater der Altmark gaben – ermöglicht durch das Preisgeld des Theaterpreises des Bundes – Hilfestellung dabei, die Träume der Schülerinnen und Schüler zu formulieren, ihnen Gestalt und Form zu geben. Die Impulse aber kamen aus den Klassen unterschiedlichster Altersstufen. ’Wovon träumen wir, wenn wir an unser Stendal der Zukunft denken?‘ So die Frage, die am Anfang dieses mit viel Engagement initiierten Projektes stand. Schüler und Lehrer einerseits, Theaterpädagogen, Tänzer, Filmemacher und Kostümbildner anderseits träumten, diskutierten, spielten und arbeiteten über ein halbes Jahr miteinander.
Ich danke allen Beteiligten und schließe mit den Worten der Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach: ’Nenne dich nicht arm, wenn deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.‘“
(Text: Alexander Netschajew, Theater der Altmark, Intendant)