Varieté im Schnee

GOP Varieté

Fotos: Alexander Dacos


Funktion: Regie
Auftrag: GOP – Entertainment-Group
Ort: Zugspitze
Jahr: 2011




"GOP verabschiedet den Winter mit einem artistischen Saisonfinale auf Deutschlands höchstem Berg!

Die Wintersaison neigt sich gen Ende, Blumen und auch Gefühle sprießen – der Sommer kommt. Doch wir entlassen auch diesen Winter nicht ohne Paukenschlag! Gemeinsam mit der Bayerischen Zugspitzbahn lädt GOP zu einem atemberaubenden Artistik-Event auf fast 3000 Metern Höhe ein. Am 1. Mai treffen dann begeisterte Wintersportler auf die routinierten Artisten des GOP Varieté, die ihre sonst so bodenständige Bühne in schneebedeckte Gefilde verlegen – auf den Gipfel der Zugspitze! Dort oben, auf dem Dach Deutschlands, hat man sicherlich eine grandiose Aussicht – doch das ist Schnee von gestern. Denn: Sieben Weltklasse-Akrobaten beeindrucken Sie mit einer perfekt inszenierten Show in luftiger Höhe. Die preisgekrönten Körperkünstler faszinieren dabei durch bestechende Ästhetik und spektakuläre Einlagen jenseits physikalischer Grenzen, gepaart mit einer überwältigenden Kulisse. Die 30-minütigen Shows vereinen dabei unkonventionelle Artistik-Requisiten wie Wasserbecken oder Pistenraupen mit akrobatischen Inszenierungen voller Kraft, Dynamik und Anmut. Ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Musik, Moderation und kulinarischen Überraschungen rundet schließlich das einmalige Event ab. Auch wenn die Luft dort oben dünn wird – unseren Artisten geht sie lange nicht aus!"
(Quelle: Website GOP Entertainmentgroup)


Hintergründe zu unserer Arbeit an »Varieté im Schnee«

Wie bleibt man als Deutschlands erfolgreichstes Varieté-Unternehmen im Gespräch und im Focus? – Sicher durch hohe Qualität und innovative Ideen.
Nach den Inszenierungen auf dem Urlaubs-Liner „Mein Schiff 1“ und dem Auftritt während eines Linienfluges, wagte sich das GOP Varieté mit seiner Aktion „Varieté im Schnee“ auf den höchsten Berg Deutschlands. Zwei Dinge waren abzusehen: Traumhaft schöne Motive und die Unberechenbarkeit der Berge.

Fotos: Alexander Dacos


Bei unserem ersten Meeting auf der Zugspitze, herrschte dichter Nebel, der alle Beteiligten (ohne Sonnenbrille) innerhalb von Sekunden unerträglich blendete. Nur Berge sah man nicht. Keine Panoramen, keine Höhe oder Tiefe, einfach nichts! Es war schwer, in dieser Situation große Bilder für einen Raum zu entwerfen, den man defacto nicht sah. Das offene, engagierte Zugspitz-Team, machte jedoch Hoffnung und gute Laune.

Eine Bühne aus Schnee wurde zugesagt „und dahinter können wir bis fünf Meter Höhe bauen“. Wie gestaltbar Schnee auch in großen Formen ist, war für mich eine neue Erfahrung, die ich gerne schon vorher gehabt hätte. Ebenso veränderte der Schnee jedoch auch immer wieder seine Konsistenz, was die saubere Austarierung der Bühne ungemein erschwerte.

 

 

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