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Unterstützt vom SozioFond Kultur


Funktion: Text und Regie
Komposition: Simon Thies
Co-Regie für Gebärdensprache: Laura M. Schwengber & Felix Wille Zante
Bühnenbild: Tassilo Lantermann
Ort: Berlin
Jahr: 2018
UA: 19.11.2018


Die Idee, ein Stück „nur für Menschen zu schaffen“, das für Hörende wie für Gehörlose gleichermaßen über einen Abend unterhaltend ist, ist nicht unmöglich.



Zum Inhalt: Torben ist ein leidenschaftlicher Hacker. Für seinen letzten Clou hat er eine Bewährungsstrafe bekommen. Doch er kann mit dem gefährlichen Spiel nicht aufhören, mit dem er die Welt auf die Unsicherheit der Computersysteme hinweisen will.
Als er sich erneut strafbar macht, rettet ihn sein bester Freund Martin vor dem Knast, indem er die Schuld auf sich nimmt und die Sozialstunden in einem Gehörlosen-Projekt ableistet.
Dort lernt er die engagierte Lara kennen, die eine Theatergruppe mit Tauben und Gebärdenden aufbaut. Die beiden verlieben sich über alle Sprachbarrieren hinweg ineinander. Als die männliche Hauptrolle des Stückes plötzlich ausfällt, bittet Lara Martin, einzuspringen. Sein Problem, er kann nicht gebärden. Lara aber vertraut ihm blind …
Das bildhungrige Ensemble aus Gehörlosen und Hörenden prallt in seinem Rockmusical in kurioser Vielfältigkeit mit der vollen Kraft von Gesang und Gebärde aufeinander. Die Erkenntnis, dass Mutter-Sprache weit mehr ist als Laut und Gebärde, vereint und versöhnt die beiden Gruppen am Ende des Abends beeindruckend.

Ensemble: Dana Cermane, Marie Dolderer, Maria Schiele, Claudia Grobelsek, Viviane Grünberger, Susan Amsler-Parsia-Parsi, Greta Klein, Neely de Jong, Teresa Jacobowitz, Svenja Funke, Sarah Ittah, Thomas , André Bertholdt, Jan Michael Kress, Russell Hofmann, Charlotte Hain



 


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