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Eröffnungsevent der Bertelsmann-Dependance
Unter den Linden Berlin

Regie Außenbereich
Auftrag: mediapool
Berlin, 2003


Berlin – Die Adresse war schon fast in Vergessenheit geraten: Unter den Linden 1. Seit 2003 dürfte sie den Postboten in Berlin wieder ein Begriff sein, nachdem der Bertelsmann-Konzern – mit großem Prominentenauftrieb vom Bundeskanzler bis zu Boris Becker – an selbiger Stelle seine Hauptstadtdependance eröffnet hat. Was die Größen aus Politik, Medien und Kultur betraten, ist äußerlich die Kopie der alten Kommandantur, die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1950 abgetragen wurde.

Während im Hausinneren eine moderne Medienwelt inszeniert wurde, tauchte ich mit Statisten, Sängern, Leierkastenspielern und Requisiten den Außenraum entsprechend der Fassade wieder in die Biedermeier-Zeit. Um so authentisch wie möglich an die Umsetzung gehen zu können, wurden Kostüme und Ausstattung in Babelsberg geliehen.
Es brauchte einige Zeit, die „Schlager“ dieser Epoche ausfindig zu machen und einen Leierkastenmann zu finden, der sie im Repertoire hatte. Die Sängerin, die aufwendig verwandelt wurde, gab im Eingangsbereich Lieder aus dieser Zeit zum Besten. Für die Maske war Anja Hoppe zuständig, die später noch viele Projekte begleitete und im „Rilke-Projekt“ als Regieassistenz unentbehrlich an meiner Seite stand.
Eindrücklich bleibt mir in Erinnerung, wie Egon Bahr – als einziger Politiker – mit einem Smart vorfuhr. Ein anschließendes Gespräch mit ihm verlieh dieser Veranstaltung für mich nochmals eine besondere Note.


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