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RILKE-PROJEKT Live
von Schönherz & Fleer

mit Kai Reinhardt (Video)
mit Jürgen Prochnow, Robert Stadlober, Nina Hoger, Zabine, Xavier Naidoo u.a.
Frankfurt
2004


» Video auf You-Tube

Lyrik ist out. Das galt zumindest lange Jahre – bis zu Schönherz & Fleers »Das Rilke-Projekt«.
Der Komponist Richard Schönherz und die Künstlerin Angelika Fleer, die sich über die Faszination von Sprache und Dichtung begegnet waren, schufen in der Verbindung mit Musik eine neue Qualität und einen bemerkenswerten Impuls in der Auseinandersetzung mit Lyrik, der Aufmerksamkeit erregte und begeisterte.



Ulrich Thon mit Nina Hoger, Jürgen Prochnow u. a.

In der ungewöhnlichen Weise, in der sie sich dem facettenreichen philosophischen und lyrischen Werk des Dichters Rainer Maria Rilke zuwendeten, vermochte es fast spielend eine Generation für Dichtung zu gewinnen, die bis dahin vergleichbaren Stoff eher aus ermüdenden Schulstunden kannte, wodurch er auf viele Schüler eher abschreckend als einladend wirkte.
Begeisterung steckt an. Der Erfolg des »Rilke-Projektes« überstieg alle Erwartungen und schaffte es sogar in die Pop-Charts. Innerhalb kürzester Zeit verkauften sich die drei begehrten CDs aus dem Projekt über eine halbe Millionen mal. Es lag nahe, das Projekt auf die Bühne zu bringen.


Ulrich Thon mit Xavier Naidoo, Robert Stadlober

In unzähligen Gesprächen rangen wir in einem Vierer-Team noch bis in die Proben hinein um die angemessene Form. Kai Reinhardt (MONOMAMA), der auch für die Bühnenauftritte von NENA oder die »Fantastischen 4« faszinierende Bilderwelten geschaffen hatte, setzte sich zum Ziel, durch wechselnde Projektionen und Filme Lichtquellen auf der Bühne zu schaffen, die durch das Theater-Licht (von Gunther Hecker) nur noch ergänzt werden sollten.
So wurde mit großen, fahrbaren Gazen und Gazekästen ein flexibler Bühnenraum geschaffen, der jederzeit konzentriert, oder weit und licht-bild-bewegt auf die unterschiedlichen Vorträge der Schauspielerinnen und Schauspieler, sowie der Musiker innovativ und angemessen eingehen konnte.



Für die Inszenierung entschied ich, stehende Bilder oder bloßes Licht für die philosophischen Texte und Briefe Rilkes einzusetzen, während die musikalisch unterlegten Beiträge von bewegten Bildern begleitet wurden. Die Herausforderung für die Regiearbeit bestand vor allem darin, weder in gewohnte Lesungs-Formen zu verfallen, noch in szenische Darstellung.
So gelang es auch in der Bühnendarstellung des »Rilke-Projektes«, die Ungewöhnlichkeit der Gesamtidee von Richard Schönherz und Angelika Fleer auf gute Weise fortzusetzen.

Fotos: Holger Peters


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