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Jim Knopf und die Wilde 13
Musical nach Michael Ende

Rollen: Ärmel, Kaiser, Räuberhauptmann, Tur Tur
Regie: Christian Berg
Musik: Konstantin Wecker
Cuxhaven
2000/2001


Nach »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« folgte logischer Weise »Jim Knopf und die Wilde 13«. Natürlich gab es dramaturgisch schlüssige Textfassungen von Michael Ende für die Bühne, die im Grunde unwesentlich von Christian Berg geändert wurden, oder durch Gags ergänzt. Ich erinnere mich, wie Christian Berg mich einen Abend vor Probenbeginn zur »Wilden 13« anrief und mir gestand, dass es eigentlich noch keine Textfassung gab.

Seit den Abenteuern, die Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer im ersten Band erlebt haben, nimmt das Leben auf Lummerland seinen Lauf. Als eines Tages der Briefträger mit seinem Postschiff gegen Neu-Lummerland stößt, weil er es nicht gesehen hat, beschließen sie, einen Leuchtturm zu installieren. Nur ist Lummerland viel zu klein, um einen solchen bauen zu können. Ein Leuchtturm, der gleichzeitig groß und klein ist, muss her. Jim denkt an den Scheinriesen Herrn Tur Tur und die beiden Abenteurer machen sich mit Emma und Molly auf den Weg in die Wüste Ende der Welt, um Herrn Tur Tur nach Lummerland zu bringen.
Im Barbarischen Meer helfen Jim und Lukas der Meerjungfrau Sursulapitschi und ihrem Vater, dem Meerkönig Lormoral gern weiter, als diese sie bitten, das Meeresleuchten zu reparieren. Am Großen Gurumusch-Magnetfelsen gelingt ihnen dies, jedoch erfahren sie, dass das Meeresleuchten unter Kontrolle gehalten werden muss, weil sein Einschalten gleichzeitig die eigentliche Funktion der Magnetfelsen aktiviert. Nachdem sie für dieses Problem eine Lösung gefunden haben, merken sie, dass Molly von Piraten entführt worden ist. Zum Glück erwacht in Ping der Goldene Drache der Weisheit, der ihnen weiterhelfen kann. Sie erfahren, dass die Wilde 13 hinter der Entführung steckt. Nachdem die Chinesische Flotte von den Piraten besiegt wird, müssen sich Jim Knopf und Lukas persönlich ins »Land, das nicht sein darf« aufmachen, um die Wilde 13 zu besiegen und Molly zu befreien.


Hintergründe zu unserer Arbeit an »Jim Knopf und die Wilde 13«

Nach »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« folgte logischer Weise »Jim Knopf und die Wilde 13«. Natürlich gab es dramaturgisch schlüssige Textfassungen von Michael Ende für die Bühne, die im Grunde unwesentlich von Christian Berg geändert wurden, oder durch Gags ergänzt. Ich erinnere mich, wie Christian Berg mich einen Abend vor Probenbeginn zur »Wilden 13« anrief und mir gestand, dass es eigentlich noch keine Textfassung gab. Bei reichlich Bier wurde dann etwas „zusammengefrickelt“, was sich dann im Probenprozess zur eigentlichen Fassung entwickelte, die ich in Reinfassung brachte (wie später auch beim Dschungelbuch). Hier lag Bergs Genialität, was Bergs Rolle und Einzigartigkeit betraf, ebenso wie seine Schwäche, ein Stück sorgfältig zu erarbeiten. Er machte nie einen Hehl daraus, dass er Proben hasste, umso bemerkenswerter war sein Erfolg, der aus seiner unschlagbaren Art, spontan zu unterhalten, resultierte. Nachdem Berg auf Tournee über einen Monat nicht mehr mit mir sprach – bei zwei bis drei Aufführungen pro Tag – beschloss ich das Ensemble zu verlassen, koste es was es wolle. Es war im Grunde nur den Bitten der Kollegen zu verdanken, dass ich die Tournee doch bis zu Ende spielte. Umso erstaunlicher, dass ich über ein Jahr später nochmals für das Dschungelbuch antrat.


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