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Caroline von Günderrode
Albert Steffen

Rolle: Inspizient
Regie: Christian Jaschke
Freie Bühne Mannheim
1987


Christian Jaschke machte eine ausgezeichnete Recherche zum Stoff, und mir wurde deutlich, wie sehr die großen Romantiker wie Brentano oder Bettina von Arnim gelenkt waren durch Drogengenuss, unter dessen Wirkung sie oftmals ihre großartige Literatur verfassten.


Hintergründe zu unserer Arbeit an »Caroline von Günderrode«

Das Stück, in dem ich gar nicht als Schauspieler mitwirkte, sondern als Inspizient, erwähne ich vor allem, weil ich bei den Proben viel über Theater lernte. Ich war damals ganz am Anfang, höchstens achtzehn, neunzehn Jahre alt.
Christian Jaschke inszenierte das Stück an der Freien Bühne Mannheim, die wir am Pädagogischen Zentrum Mannheim gegründet hatten. Er machte eine ausgezeichnete Recherche zum Stoff, und mir wurde deutlich, wie sehr die großen Romantiker wie Brentano oder Bettina von Arnim gelenkt waren durch Drogengenuss, unter dessen Wirkung sie oftmals ihre großartige Literatur verfassten.
Auch die Art und Weise, in der Albert Steffen Caroline von Günderrode nach ihrem Selbstmord in der anderen neu erreichten Welt, oder Zwischenwelt, weiterleben lässt, vermittelt einen sehr exemplarischen Eindruck von der Epoche.
Als Inspizient, als der ich bei diesem Stück auch komplett für die Verwaltung der Requisiten zuständig war, habe ich vor allem eine schreckliche Erinnerung an den Moment, als an zentraler Stelle im Stück das Messer fehlte, mit dem sich Caroline von Günderrode das Leben nimmt. Mit dem Rücken zum Publikum überspielte die Schauspielerin das Fehlen des Requisits meisterhaft.


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