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Felix und Katharina

Text und Spiel: Birgit Becker und Ulrich Thon
Kleines Ensemble Bremen
1991


Der kleine Frosch macht sich mit seinem himbeerroten Cabrio auf die Suche nach einer Prinzessin und erlebt während der Fahrt spannende Abenteuer. Eigentlich ist Valentino Frosch gar kein Frosch. Er sieht nur so aus. Eigentlich ist er ein Prinz. Davon ist Valentino überzeugt. Das kleine Vögelchen, das Prinz Valentino in seinem Cabrio mitnimmt, ist allerdings auch kein Vögelchen, sondern wächst zu einem richtigen Storch heran. Und Störche fressen zwar Frösche, aber keine Prinzen. Oder ist Valentino am Ende vielleicht doch ein Frosch?



„Komisch!“ sagte Felix. „Ich bin ein Prinz, Mama, und du und Papa ihr seid ganz gewöhnliche Frösche.“
Seine Mutter gluckste vor Lachen und erklärte behutsam: „Aber mein Prinzchen, du bist doch auch ein Frosch.“ – „Und ich bin doch ein Prinz, ehrlich!“
Felix baut sich ein Auto und macht sich auf den Weg, seine Prinzessin zu suchen. Aber plötzlich muss er scharf bremsen, denn mitten auf der Straße sitzt in Tränen aufgelöst ein kleines Vogelmädchen: Katharina. Felix nimmt sie mit.
Und so reisen sie zusammen weiter. Felix hat es schon gar nicht mehr so eilig zu seiner Prinzessin zu kommen, denn die Zeit mit Katharina ist einfach zu schön: Zusammen suchen sie die schönsten Picknickplätze und bestehen wirkliche und erspielte Abenteuer – bis Felix bemerkt, daß Katharina sich verändert hat: Ihre Beine sind so lang, ihr Schnabel ist so spitz und rot geworden. Sie sieht fast aus wie ein – !!!
Felix Frosch und Katharina Storch bleiben trotzdem Freunde – ehrlich.


Hintergründe zu unserer Arbeit an »Felix & Katharina«

Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Stoffen, oder anders: Ich kann kaum ein Buch in die Hand nehmen, ohne mir ungewollt zu überlegen, wie man es eventuell auf die Bühne bringen, oder in ein Projekt einbeziehen könnte.
Durch meine Arbeit im Kindergarten suchte ich zudem nach guten neuen Bilderbüchern. So fiel mir eines Tages »Valentino und sein himbeerrotes Automobil« in die Hände. Die Geschichte über die Freundschaft zwischen einem Storch und einem Frosch war der Renner bei den Kindern, so dass ich davon ausgehen konnte, dass sie auch andere Kinder interessieren würde.
Zur gleichen Zeit inszenierte ich beim BDP den »Tau G. Nix« mit den »Wildwüxen« und lernte dort Birgit Becker kennen. Ich erzählte ihr von »Valentino« und wir begannen noch parallel zu proben. Wir einigten uns darauf, in der gleichen Arbeitsweise wie beim »Tau G. Nix« das Stück improvisatorisch zu entwickeln. Da wir uns dabei immer mehr vom Buch entfernten, bekam das Kind einen neuen Namen und wir tauften es »Felix & Katharina«.
Wir spielten auch hier die Geschichte als Erwachsene, mit der Spielfreude und den einfachen, wie phantastischen Mitteln von Kindern und die Proben machten einen Mordsspaß. Birgit arbeitete in einer Kneipe in Bremen und nachdem wir zunächst im Schankraum probten, boten uns die Besitzer schließlich den geräumigen Dachboden an, der von nun an über mehrere Jahre unser Proberaum werden sollte.


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