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buntbrecht

Gesang und Spiel
Piano: Hanno Sauer
Kleines Ensemble Bremen
1999


Ein Brecht-Liederabend mit Hanno Sauer (Klavier), Britta Voigt und Ulrich Thon (Gesang) stellt die Lieder in den Kontext einer skizzierten szenischen Handlung zwischen den drei Akteuren.



Drei Personen treffen an einem Ort zusammen: Ein Pianist, eine Schauspielerin und ein Schriftsteller. Alle drei auf dem Weg in die Fremde; unterschiedliche Vergangenheit zurücklassend, entgegengesetzte Ziele im Blick. Unter Verwendung von Texten und Liedern Brechts, entspinnt sich zwischen den drei Menschen eine Geschichte.
Während der Schriftsteller, der in der Figur klar an der Biographie Brechts orientiert ist, zu Beginn nur Verehrung und höfliche Schmeicheleien für die Schauspielerin übrig hat, ihre Hilfe später erst nutzt, dann ausnutzt, zeigt sich, wie sehr er doch von ihr als einem Menschen in dieser trostlosen Situation abhängig ist.
Sie, die zunächst seine Umwerbung erwidert, zeigt ihm schnell und überzeugend, dass ihre Freiheit, in die sie aufbricht, eine internationale ist, während seine Texte für ein Publikum bestimmt sind, das ihn keineswegs mit offenen Armen in der Fremde erwartet.
Der Pianist schlägt mit seiner unbeschwerten Art oft die Brücke zwischen den beiden. Sei es, dass er ein Lied von ihr begleitet oder mit ihm einen Genuss teilt. Sein Hauptinteresse gilt dem Klavier, das er wohlbehalten zu anderen Ufern zu geleiten hat, so wie sein Wunsch, spielen zu dürfen, was er mag.


Hintergründe zu unserer Arbeit an »buntbrecht«

Seit einer Weile trug ich mich mit dem Wunsch, einen Gesangsabend zu gestalten, da ich unbedingt an meiner Stimme weiter arbeiten wollte. Da ich kein Sänger bin und keiner werden wollte, lag es nah, an ein Repertoire zu gehen, dass für einen Schauspieler erfüllbar war. Also schaute ich mich bei den Brecht-Liedern um, wurde fündig und fragte einen Schulkameraden, ob er mich begleiten könnte. Er verwies mich wiederum an einen Studien–Kollegen, der zudem in Bremen wohnte, sodass ich Hanno Sauer als Pianisten gewinnen konnte. Neben der menschlichen Wärme verfügte Hanno über eine sehr bereichernde Art, gut anzuleiten und eine gute eigene Gesangsstimme. Die Qualität, die der Abend erreichte, war ihm zu verdanken. Als Sopran-Stimme stieß Britta Voigt zu uns, von der wir uns jedoch bald wieder trennen mussten. Mit einem bunten Abend aus Liedern und Texten aus Brechtscher Feder schickten wir unseren Männer-Abend folgend von Nord- nach Süddeutschland auf Tour und erlebten eine schöne, verbindende Reise.


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